Charakteristik
Monte Caliano, Monte Cogolo und Monte Rione bilden einen zackigen Felskamm, der nicht nur weites Panorama, sondern - wie in dieser Gegend üblich - auch viele Spuren des Ersten Weltkriegs trägt. Bis zur hübschen Malga Fontana ist die Tour wenig abwechslungsreich, man bewegt sich auf breiten Forst- bzw. Almwegen mit wenig Aussicht, danach auf schönen, aber ebenfalls wenig aussichtsreichen Waldwegen. Das Panorama wird dann auf dem Teilstück zwischen Monte Caliano und Rione nachgeholt, inklusive spannender Bewältigung des Monte Cogolo via Tunnels. Das Schlussstück hinüber zur weitläufigen Kuppe des Monte Rione ist dann ausgesprochen hübsch, optional können diverse Kriegsstellungen und -stollen erkundet werden.
Beschreibung
Hinweis: Zum Ausgangspunkt gelangt man wie folgt: Von der SS46 (Rovereto-Vicenza) zweigt etwas 2 km südlich des Pian delle Fugazze die Bergstraße zum Passo Xomo ab (5,2 km, einspurige Teerstraße). Am Passo Xomo rechts und noch ca. 6 km weiter leicht bergab bis zum Großparkplatz unterhalb des Gefallenendenkmals (Monumento ai caduti per la libertà).
Auf der dem Parkplatz gegenüberliegenden Straßenseite beginnt an einem Marterl der beschilderte Aufstieg gleich recht steil. Nur kurz plagt man sich auf dem Waldsteig bergauf, dann mündet er in einen breiten Forstweg ein, dem wir nun über viele Hm folgen werden (N). Einen Abzweig rechts zur Malga Ronchetta dürfen wir dabei ignorieren. In einem Mix aus Schotter und Beton schlängelt sich der Forstweg ohne weitere Abwechslung hinauf zu einer weitläufigen Gabelung nach einer Rechtskurve. Geradeaus auf der breiten Trasse ginge es mal wieder zur Malga Ronchetta, wir aber biegen scharf links ab auf einen unbeschilderten Almweg, der uns bequem zur Malga Fontana lotst. Noch vor dem hübschen Almgebäude schickt uns ein Wegweiser nach rechts in einen angenehmen Waldweg, der zunächst in O-Richtung durch den Wald zieht. In einer Linkskurve stößt von rechts der Anstieg von der Malga Ronchetta dazu, wir nehmen die links aufwärts führenden Trasse (N). Etwas geröllige Serpentinen leiten uns zu einer weiteren Verzweigung, dort halten wir uns ebenfalls links. Beim Infoschild zum Monte Caliano nehmen wir die Kurve nach rechts und gelangen kurz danach zur Kammhöhe. Dort könnte man einen Abstecher zum Monte Caliano einbauen (nicht beschildert, aber deutlich; im oberen Bereich steile Felskraxelei). Zum Monte Rione geht es auf gutem Pfad in O-Richtung weiter, teils im Wald, teils durch steile Wiesen. Gerade wenn man zweifelt, wie man den senkrechten Felssporn des Monte Cogolo überwinden soll, steht man bereits vor dem Tunneleingang. Zwei Felsdurchgänge, während des Ersten Weltkriegs in den Berg gesprengt, leiten uns komfortabel auf die andere Seite, wo ein hübscher Wiesenweg über eine Art natürliche Rampe zum weitläufigen Gipfelareal des Monte Rione mit Festungsresten, Panoramatafeln und Rifugio führt.